Direktvertrieb

Door-to-Door:
was D2D wirklich heißt.

D2D steht für Door-to-Door – Vertrieb an der Haustür. Wir setzen ihn für Photovoltaik ein: Unsere Vertriebspartner sprechen Eigentümer direkt an und vereinbaren Beratungstermine für Fachbetriebe.

Der Begriff

D2D, Door-to-Door, Direktvertrieb

Drei Wörter für dieselbe Sache: Sie stehen dem Menschen gegenüber, statt ihn anzurufen oder anzuschreiben.

Bezogen auf unsere Branche heißt das Photovoltaik-Vertrieb – je nach Sprachgebrauch auch Solar-Vertrieb oder PV-Vertrieb. Gemeint ist immer dasselbe: Eigentümer vor Ort ansprechen und Beratungstermine vereinbaren. Worum es dabei fachlich geht, steht unter Photovoltaik: Vorteile und Förderung.

Der Reiz liegt genau darin. Ein Anruf wird weggedrückt, eine Anzeige weggeklickt. An der Tür entsteht ein echtes Gespräch – und aus einem echten Gespräch wird ein Termin, den der Kunde auch wahrnimmt.

Abgrenzung

Was D2D bei uns nicht ist

  • Kein Verkauf an der Tür. Es wird nichts unterschrieben und nichts kassiert. Ergebnis ist ein Termin, sonst nichts.
  • Kein Telefonvertrieb. Keine Callcenter-Listen, keine Kaltakquise am Bildschirm.
  • Keine Promotion. Kein Stand in der Fußgängerzone, keine Passanten.
  • Kein Vertriebsstrukturmodell. Sie werben keine Leute an, um an deren Umsatz zu verdienen.
Einsatztag

Wie ein Tag im D2D-Vertrieb abläuft

Vier Schritte, immer dieselben.

1 · Gebiet

Sie bekommen ein festes Gebiet für den Tag – Einfamilienhäuser, kein Mehrfamilienhaus, keine Innenstadt. Die Route liegt in der App.

2 · Gespräch

Sie klingeln, stellen sich vor und finden in zwei Minuten heraus, ob das Thema passt: Eigentümer, geeignetes Dach, Interesse.

3 · Termin

Passt es, vereinbaren Sie einen kostenlosen, unverbindlichen Beratungstermin mit dem Fachbetrieb und erfassen ihn direkt am Telefon.

4 · Provision

Der Fachbetrieb übernimmt. Für Sie ist der Auftrag erledigt – 70 € je qualifiziertem Lead, unabhängig vom Ausgang des Termins. Kommt es zum Abschluss, 200 € extra.

Ein Einsatztag dauert in der Regel fünf bis sieben Stunden, meist nachmittags und am frühen Abend – dann sind Eigentümer zu Hause. Wann Sie arbeiten, teilen Sie sich selbst ein.

Verdienst

Was man im D2D-Vertrieb verdient

Bei uns 70 € je qualifiziertem Lead, plus 200 € bei Abschluss – bis zu 270 € je Lead. Keine Obergrenze.

Eingearbeitete Vertriebspartner erreichen im Durchschnitt rund zehn Leads je Einsatztag. Die 70 € gibt es für den Termin, nicht erst für den Verkauf – ein späterer Widerruf des Kunden kostet Sie nichts. Derzeit führen rund 15 % der Leads zu einem Abschluss.

Eigene Werte berechnen
Beispiel
10 Leads × 15 Einsatztage
15.000 €
150 Leads × 70 € = 10.500 €
+ 4.500 € Abschlussbonus (15 % Abschlussquote)

Beispielrechnung ohne Zusage einer bestimmten Vergütungshöhe. Steuern und Abgaben sind nicht berücksichtigt.

Eignung

Für wen D2D passt – und für wen nicht

Die Tätigkeit ist nicht für jeden. Das sagen wir lieber vorher.

Passt gut, wenn Sie …

  • gern mit fremden Menschen ins Gespräch kommen
  • eine Absage als Teil des Tages sehen, nicht als Bewertung Ihrer Person
  • lieber nach Leistung bezahlt werden als nach Anwesenheit
  • sich selbst organisieren können, ohne dass jemand danebensteht

Passt weniger, wenn Sie …

  • ein festes Gehalt zum Monatsende brauchen
  • Absagen persönlich nehmen – an manchen Türen wird nicht freundlich reagiert
  • bei jedem Wetter lieber drinnen bleiben
  • klare Vorgaben brauchen, wann was zu tun ist
Klartext

Drei Vorurteile über Door-to-Door

Vorurteil

„Das ist Klinkenputzen.“

Der Ausdruck stammt aus einer Zeit, in der Staubsauger an der Tür verkauft wurden. Photovoltaik ist ein Thema, mit dem sich Eigentümer ohnehin beschäftigen – die Förderlage ändert sich jedes Jahr. Sie bringen eine Information, keine Ware.

Vorurteil

„Man muss Leute überreden.“

Das Gegenteil ist wirtschaftlich sinnvoll. Ein überredeter Kunde sagt den Termin ab oder erscheint nicht – und ein Termin, der nicht stattfindet, nützt niemandem. Wer sich nicht interessiert, bekommt ein „Danke, schönen Tag“.

Vorurteil

„Das ist doch nicht mehr zeitgemäß.“

Genau deshalb wirkt es. Werbung im Netz wird weggeklickt, Anrufe werden weggedrückt. Ein Mensch an der Tür bekommt zwei Minuten Aufmerksamkeit – und darum kaufen Photovoltaik-Betriebe diese Termine ein.

Häufige Fragen

D2D-Vertrieb in Kürze

D2D ist die Abkürzung für Door-to-Door, also Vertrieb an der Haustür. Der Vertriebspartner sucht Haushalte in einem festgelegten Gebiet persönlich auf, statt sie anzurufen oder anzuschreiben.

Bei uns nicht. Es wird nichts unterschrieben, nichts kassiert und nichts mitgegeben. Das einzige Ergebnis eines Gesprächs ist ein kostenloser, unverbindlicher Beratungstermin mit einem Photovoltaik-Fachbetrieb.

Der Kunde entscheidet erst nach diesem Termin und in Ruhe, ob er ein Angebot möchte.

Das schwankt stark mit Gebiet, Wetter und Tageszeit. An einem Einsatztag von fünf bis sieben Stunden kommen deutlich mehr Türen zusammen als Gespräche – bei vielen ist niemand zu Hause.

Aus den Gesprächen, die zustande kommen, erreichen eingearbeitete Vertriebspartner im Durchschnitt rund zehn qualifizierte Termine je Einsatztag.

Nein. Rund die Hälfte unserer Vertriebspartner sind Quereinsteiger. Gesprächsführung, Produktwissen und Ablauf lernen Sie in einer kostenfreien Ausbildung, danach begleitet Sie ein Mentor im Außendienst.

Selbstständig auf Provisionsbasis mit Kleingewerbe. Bei der Anmeldung und bei steuerlichen Fragen unterstützen wir Sie. Die Einsatztage teilen Sie sich selbst ein, eine feste Stundenzahl gibt es nicht.

In Baden-Württemberg mit Sitz in Karlsruhe. Die Ausbildung findet in Karlsruhe statt.

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